Eine lange gehegte, gut verborgene Leidenschaft.
Immer schon haben mir molosserähnliche Hunde gefallen- nie hatte ich einen.

Im Juli 2008 war es um mich geschehen- auf der Welthundeausstellung in Stockholm war ich mit einer Freundin auf dem Weg zu den Cavalieren
- und blieb an den Mopsringen „hängen“.
So schöne Hunde, so friedlich und fröhlich! Ich war begeistert und endgültig entschlossen.
Auch das energische Gegenvotum von Freunden und Familie konnte mich nicht mehr davon abhalten, endlich „auf den Mops“ zu kommen.
Nach intensivem suchen, recherchieren, telefonieren war es dann so weit: ich bekam die Zusage auf einen Welpen aus dem bekannten norwegischen Zwinger „Tangetoppen’s“, meine zukünftige kleine Hündin wurde am 01.10.2008 geboren.
Und wie’s manchmal so ist bekam ich überraschend eine zweite Chance, die ich nicht verschenken wollte.
So zog Ende November der erste Mops in unserem Haus ein: „El Jalisco’s Pollyanna“, genannt „Mimi“, vier Wochen älter als die kleine Norwegerin „Romy“.
Der Widerstand der Familie, der ungefähr so lautete: „ein Mops kommt nicht in Frage“, „nie werde ich auf so ein hässliches Tier aufpassen“
, „da kannst Du Dich dann alleine drum kümmern“, „Möpse grunzen und sind grässlich“ brach nach geschätzten 20 Sekunden
Anwesenheit von Mimi zusammen und machte einem „die ist ja total lustig“, „wenn sie weiterhin so nett bist können wir doch gute Freunde werden“
und gegenseitigen Versicherungen, dass man sich nie vorstellen konnte, wie viel Spaß so ein Hund machen kann zusammen.
Erwachsene Kinder sitzen seitdem bei ihren Besuchen hier auf dem Boden, zusammen mit Partnern und spielen fröhliche Spiele mit den Kleinen
- denn der zweite Mops, Mitte Dezember in Oslo abgeholt (und bis dahin hier nicht verraten) - wurde dann überhaupt nicht mehr in Frage gestellt.

Seitdem lernen wir eine völlig neue „Dimension Hund“ kennen: fröhliche, neugierige, selbstbewusste, manchmal etwas sture, absolut furchtlose,
„plattnasige“ Hunde, die ein ganz besonderes Wesen haben: sie sind Hunde, ähneln aber auch Äffchen, Katzen, Fröschen, kleinen Kindern und Marzipanschweinen.
Sie sind fordernd, anhänglich, intelligent, temperamentvoll, kennen keine Angst und finden sich unglaublich schnell in jede Situation ein.
Täglich bringen sie uns mehrmals zum lachen, prusten uns feucht ins Gesicht, schnaufen wie kleine Babies, wenn sie auf dem Schoß einschlafen,
entdecken immer wieder neues und lassen uns begeistert daran teilhaben. Ich bin gespannt, was sie uns diese zauberhaften Knutschkugeln noch zeigen
- jedenfalls bin ich schon jetzt mit Loriot überzeugt: „Man kann auch ohne Mops leben, es lohnt sich nur nicht.“

Vielen Dank an Elisabeth Olsen und Ferdi Dickmann, die mir die beiden Mädels anve rtraut haben und mich mit ihrem Wissen unterstützen.

 

El Jalisco's Pollyanna

Tangetoppen's Wild Norwegian Affair

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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